Hugo Stamm
hugostamm.kaywa.ch
- Die Liebe ist die Zwillingsschwester des Leidens
- Ich kann im Leiden für einen Gott, der als allmächtig und gütig beschrieben wird, keinen Sinn erkennen, wie ich im letzten Impulstext aufgezeigt habe. Leiden auf Vorrat – also für eine ungewisse Zukunft im Jenseits- ist eine zu abstrakte Formel, um plausibel zu sein. Allerdings – deshalb komme ich nochmals auf das Thema zurück – [...]
lesen - Vom Sinn und Unsinn des Leidens
- Leid und Leiden sind unsere ständigen Begleiter durchs Leben. Wir leiden permanent, wenn auch je nach Lebenssituation mehr oder weniger ausgeprägt. Das Leid hat unzählige Gesichter. Seelische Not, psychische Probleme, Verlustängste, Existenzprobleme und vor allem körperliche Schwierigkeiten bedrängen uns. Die Frage, weshalb wir leiden müssen und welchen Sinn das Leiden hat, gehört zu den Kernthemen [...]
lesen - Wie viel Sinn stiftet der Glaube?
- Wir Menschen suchen permanent und hinter allem einen Sinn. Unser Bewusstsein ist so konzipiert. Wir haben den Drang, jedes Phänomen, jede Gefühlsregung zu ergründen und einen Sinn zu erkennen, sonst erscheinen sie uns nutzlos. Das Nutzlose, das Unsinnige, das Überflüssige betrachten wir oft als verschenkte Lebenszeit. Wir essen, um körperlich zu überleben und einen Genuss [...]
lesen - Macht und Ohnmacht in der religiösen Diskussion
- Marcel Mertz hat verdankenswerter Weise einen interessanten Impulstext geschrieben, der sich mit einer Kernfrage des Blogs beschäftigt: Wie können wir trotz unterschiedlicher Standpunkte auf einer moralisch sinnvollen Ebene miteinander diskutieren? Der Text von Marcel Mertz ist sehr anspruchsvoll, aber das Experiment lohnt sich sicher, seinen Gedanken zu folgen und seine Diskursideen zu diskutieren. Von Marcel [...]
lesen - Jesus liebte die Kinder
- Lydia Siegenthaler hat eine Replik auf meinen Impulstext geschrieben, den ich hier gern zur Diskussion stelle: Als Mutter von drei Kindern und Mitglied einer Freikirche kann ich ihren Artikel nicht unbeantwortet lassen. Sie beschreiben darin, dass die Beratungsstelle Infosekta jährlich ungefähr 200 bis 300 Anfragen zu Freikirchen erhält. Davon schildern manche körperliche Züchtigung von Kindern. [...]
lesen - Züchtigung im Namen Gottes
- Körperliche Züchtigung von Kindern und Jugendlichen ist in verschiedenen freikirchlich-evangelikalen Kreisen ein religiöses Gebot. Deshalb wird in mehreren Erziehungskursen und -büchern präzis beschrieben, wie rebellische Kinder zu züchtigen seien. «Gott hat den Gebrauch körperlicher Züchtigung bei der Disziplinierung und Korrektur unserer Kinder verordnet», heisst es beispielsweise im bekannten Ratgeber «Eltern – Hirten der Herzen». Im [...]
lesen - Papst Franzikus muss Tatbeweis erbringen
- Papst Franziskus kann schon kurz nach seiner Wahl eines der höchsten christlichen Feste feiern: Ostern. Der oberste Hirte der katholischen Kirche, der mit seinen barmherzigen Gesten weltweit für Aufsehen sorgt und viel Goodwill erntet, nutzt Ostern, weitere Zeichen zu setzen. So hat er am Gründonnerstag eine Messe in einem Jugendgefängnis gefeiert und dabei 12 jungen [...]
lesen - Wer an Wunder glaubt, glaubt auch an Gott
- Der folgende Impulstext stammt von Ruedi Schmid (Optimus). Vielen Dank. Der Glaube an Wunder führt zu den religiösen Auswirkungen Weil Wunder unerklärbar sind, ist der Glaube an Wunder durch nichts eingeschränkt. Dadurch können die vielfältigsten Sekten entstehen und Menschen beliebig beeinflusst werden. In der Folge kann dies zu den gütigsten Menschen bis zu den schlimmsten [...]
lesen - Der Mann mit den zwei Gesichtern
- «Er erinnert mich an Rasputin», sagt ein Informant, der den Berner Musiklehrer und Heiler kennt. Der gebürtige Italiener mit dem leichten Akzent ist untersetzt, hat lange schwarze Haare und einen stechenden Blick. Nochmals der Informant: «Ihm haftet etwas Unheimliches an, auch etwas Schmuddliges, doch auf manche Frauen wirkt er charismatisch.» Der sogenannte Heiler wäre gern [...]
lesen - Esoterische Flugstunde
- Der Zeitgeist lässt die christlichen Kirchen links liegen. Gläubige tun sich zunehmend schwer, das Seelenheil auf die Erlösung am Jüngsten Tag auszurichten. Die Vorstellung von der Erbsünde, die lebenslange Sühne und Busse verlangt, ist speziell für die jüngeren Generationen weder sexy, cool noch geil. Ausserdem sind viele kirchliche Institutionen angestaubt, die Gottesdienste kein Event mit [...]
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